Alles in Allem, war es eine farbenreiche und schöne Zeit!

 

 

Kochschule Brüggen

Die Kochschule am Niederrhein

 



Home
Kochschule
Für Feinschmecker
Freunde kochen und schlemmen
Gesundes-Kochen
Preiswert kochen
Kochrezepte
Vollwerternährung
Gala-Dinner
Geschenkgutscheine
Partyservice
Mein beruflicher Weg
Abnehmen
Übergewicht
Bei Diabetes
Ausserhausberatungen
My Way
Preisliste
Anfahrt
Impressum
Nützliche Links


My Way

Mein Name ist Karl-Heinz Thobe und ich bin 1940 in Duisburg geboren. Alle in unserer Familie waren seit Generationen bekannte Hoteliers. Meine Mutter absolvierte ihre Lehrzeit  bei ihrem damals berühmten Onkel Anton Bach, dem letzten Leibkoch von Kaiser Wilhelm II.  Der sagte einmal zu ihm: "Ich bin der Kaiser aller Könige aber sie sind der König aller Köche". Später fuhr Anton Bach auf dem Luxusliner "Kronprinzessin Cäcilie" und wurde danach Küchendirektor im Hotel "Adlon" in Berlin. In den Jahren vor dem Krieg leitete er das bekannte Direktionskasino der August Thyssen Hütte in Duisburg. Meine Mutter heiratete einen Maschinenfabrikanten. Aus diesem Grund besuchte ich nach meinem Schulabschluß zwei Jahre die Kaufmännische Handelschule in Duisburg, denn es war mein Wunsch, Industriekaufmann zu werden. Leider starb mein Stiefvater allzu früh. Meine Mutter hat dann den gesamten Betrieb verkauft und sich im Hotelfach selbständig gemacht. Ich lernte darauf hin den Kochberuf.

Durch die Fürsprache ihres Lehrmeisters Anton Bach, sowie  Eugen Laxcroix, dem Inhaber der Feinkostfabrik in Frankfurt und Alfred Walterspiel, damaliger Inhaber des Hotels "Vier Jahreszeiten" in München, sie waren ein weltbekanntes Trio, bekam ich eine Lehrstelle im international  bekannten Düsseldorfer „Franziskaner Bräu“ und dem französischen Nobelrestaurant „Feuerzange“. Dort wurde ich von Küchenmeister Willy Impkamp und seinen erfahrenen Partychefs, gleichzeitig mit Karlheinz Stockheim, dem Inhaber der Düsseldorfer Stockheim-Betriebe als Koch ausgebildet.

Für Soraya durfte ich im Spätdienst öfter Bardiertes Rebhuhn à l'alsacienne auf Champagnerkraut mit gratinierten Kartoffelschneeküchlein kochen.

Im weltbekannten „Breidenbacher Hof“  an der Düsseldorfer Königs-Allee machte ich meine Commis - Prüfung.  Auf Grund meiner guten Leistung bekam ich für ein Jahr einen Arbeitsvertrag. In den letzten vier Monaten hatte ich die Verantwortung für den Saucier-Posten.

Ehemaliger Breidenbacher Hof in Düsseldorf - Einst Wirkstätte der Kochschule- Brüggen

Durch seine weltweiten Verbindungen verschaffte mir Küchenmeister Jerusalem eine Saisonstelle im Seehotel „Baur au Lac“ in Zürich.

Von Zürich ging es an den Lago Maggiore ins Tessin.

 

Einfahrt Hotel Losone Ascona - Einstige Wirkstätte der Kochschule Brüggen          Terrasse Hotel Losone Ascona - Einstige Wirkstätte der Kochschule - Brüggen

Pool Hotel Losone Ascona - Einstige Wirkstätte der Kochschule Brüggen          Hotel Losone Ascona - Einstige Wirkstätte der Kochschule Brüggen

Anschließend kamen weitere Anstellungen in der Schweiz, Frankreich und Spanien. Es war eine schöne Zeit!

Bei der Reederei Wöhrmann in Hamburg, Schuppen 28, fuhr ich dann auf der Tanganjica und Sansibar als Schiffskoch. Wir fuhren meistens die Afrikalinie bis Swakopmund und Kapstadt. Danach heuerte ich auf verschiedenen anderen Schiffen an. Aber dann wollte ich plötzlich wieder nach Hause.

Im französischen Nobelrestaurant „Savarin Grill“ dem damals neuen Industrie-Club in Duisburg, fand ich schnell eine neue Anstellung. Aber als der Frühling kam, gab es einen Grund, der mich doch noch mal nach Barcelona zog. Dort habe ich eine letzte Saison im „Parkhotel“ an der Via Layetana  gearbeitet. Wieder zurück in Düsseldorf bekam ich sofort eine neue Stelle,bis nach einigen Monaten der elterliche Hotelbetrieb übernahmebereit war

Im mütterlichen Hotel-Restaurant bekam ich wieder die Position als Küchenchef. Nach Abschluss der Hotelfachschule in Dortmund, erhielt ich am 31. März 1967 auch meinen Küchenmeisterbrief ausgehändigt.

In dieser Zeit waren die Direktionen der Zechen, der Verwaltungen und Industriebetriebe, sowie der Kulturring des Kreis Moers, unsere Gäste. Aber auch Ursula Herking, Roy Black, Wolfgang Sauer, Edith Mill, die bekannten Todesflieger "Red Arrows", Heinrich Köppler uvm., übernachteten in dieser Zeit bei uns im Hotel.

Nach fast 10 Jahren ging ich mit meiner Frau ins Oberbergische. Im Hotel "Schloss Georghausen" bei Lindlar,

18 Loch - Golfhotel - Schloß Georghausen bei Lindlar - Einstige Wirkstätte der Kochschule-Brüggen

Dort durften wir für viele bekannte Persönlichkeiten tätig sein, u.a. Familie Wolff von Amerongen und Familie Werhahn.

Von dort wechselten wir ins Hotel "Schloss Heiligenhoven" ,einstiger Fürstensitz aus dem 15ten Jahrhundert, welcher gerade für 5 Millionen DM renoviert worden war. In der Silvesternacht strömte der Sekt.

Während in den Innenräumen der Sekt in die einzelnen Gläser der Sektkaskade plätscherte, wurde diese Superpyramide von Spots angeleuchtet und mit Innenfeuerwerk präsentiert.

Um Mitternacht gingen die Gäste in Abendkleidern und Smokingauf die schneebedeckte Terrasse,wo ein brillantes Feuerwerk am Nachthimmel den gesamten Schlosspark erleuchtete. Weltberühmte Künstler der Mailänder Scala die zur Zeit Schallplattenaufnahmen von Rossinis " Italienerin in Algier" machten, untermalten die Stimmung mit traumhaften Musikklängen.

Es waren schöne lange Nächte mit viel Musik, Prosciutto, Vino rosso und Pasta etc. die oft  bis in den hellen Morgen und mit nächtlichem Baden im hauseigenen Badesee andauerten.

Die Spezialabteilungen von Bayer Leverkusen und Tropon - Pharma hielten immer ihre Seminare bei uns ab.

Nach einigen Jahre wechselten wir noch einmal zum Hotel "Schloss Gimborn. Ebenfalls ein ehrwürdiges Haus mit langer Tradition und einem weit reichenden guten Ruf für sein gutes Restaurant. Es war beliebt für Feierlichkeiten aller Art.

Es folgten fünf schöne Jahre in Bonn auf dem Venusberg,  wo wir eine eigene Gastronomie übernahmen. Dort waren viele bekannte Persönlichkeiten aus der Politik unsere Gäste. Aber auch Boris Becker, Steffi Graf als Jugendliche und Gräfin Strasoldo.Besonders oft durften wir sonntags mittags den japanischen Botschafter mit seiner Familie zum Mittagessen begrüßen. In dieser Zeit fuhren wir öfter wieder ins Tessin.

1986 übernahmen wir von der Stadt Attendorn am Biggesee die neu erbaute Statthalle. Ein Betrieb für ca. 1800 Menschen.  Unser letzter Betrieb endete nach zehn Jahren in St. Tönis. 

So, jetzt reicht es!

 

Das Leben ist ein Schauspielhaus, das Schicksal teilt die Rollen aus,

Wohl dem, der seine Rolle so gespielt, dass es für ihn nie Reue gibt.

Mit allen seinen Tiefen, seinen Höhen, spielt sich das Leben ab vor deinem Blick,

hast du das große Spiel der Welt gesehen, dann kehrst du reicher in dich selbst zurück.

(Spruch am Duisburger Stadttheater)

 

Die Kochschule Brüggen liegt in der nahen Umgebung folgender Orte: Brüggen, Brueggen, Niederrhein, Elmpt, Heinsberg, Kaldenkirchen, Brüggen-Bracht,  Niederkrüchten, Wassenberg, Waldniel, Tönisvorst, St. Tönis, Uerdingen, Krefeld, Viersen, Kempen, Mönchengladbach, Nettetal, Dülken,  Duisburg,  Düsseldorf, Meerbusch,  Neuss,  Schwalm-Nette, Holländische Grenze, Lobberich, Grefrath, linker Niederrhein, Schwalmtal, Moers, Rheinberg.