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Kochschule BrüggenErnährungsberatung für Diabetiker
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Für Diabetiker: Artikel aus dem Internet Den HbA1-c-Wert Wer unter erhöhten Blutzuckerwerten leidet, ist einem Risiko ausgesetzt, welches zu Folgeschäden an den Gefäßen und Organen führt. Herz und Gehirn werden nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt, die kleinen Gefäße der Augen und der Niere können diese Organe nicht mehr ausreichend ernähren, es drohen der Verlust der Nierenfunktion und die Dialyse oder eine diabetesbedingte Retinopathie, die das Sehvermögen erheblich beeinträchtigt oder den Betroffenen Erblinden lässt. Beweisend für einen Diabetes sind die zu hohen Blutzuckerwerte, die bei wiederholter Blutzuckermessung regelmäßig bestimmt werden. Es ist bereits verdächtig, wenn der Nüchtern-Blutzuckerwert oberhalb von 100 mg/dl liegt, oder wenn nach der Aufnahme einer kohlenhydratreichen Mahlzeit der Blutzucker die Marke von 200 mg/dl überschreitet. Zum Beweis eines Diabetes wird der Glukosebelastungstest durchgeführt, bei dem ein Traubenzuckerlösung getrunken wird und die Blutzuckerwerte eine und zwei Stunden danach zu hoch bleiben. Zur Beurteilung des Stoffwechsels über eine längere zurückliegende Zeit dient der so genannte HbA1-c. Dabei werden „verzuckerte“ Eiweißkörper im Blut gemessen, die entsprechend der Höhe und der Dauer des auf sie einwirkenden Blutzuckerspiegels ansteigen. Warum ist der HbA1-c so wichtig. Selbst wenn ein Diabetiker kurz vor seinem nächsten Arztbesuch seine Diät einhält und seine Medikamente regelmäßig nimmt, um die Werte seines Blutzuckers auf ein normales Niveau zu bringen, kann der Arzt mit dem HbA1-c die langfristige Einstellung des Blutzuckers ziemlich genau erkennen und die Diätfehler oder vergessenen Medikamente leicht registrieren. Dieser Wert gibt aber auch Auskunft darüber, wie hoch das Risiko ist, an einer diabetesbedingte Komplikation zu erkranken. Aus diesem Grund ist es für jeden Diabetiker wichtig, dass er seinen HbA1-c-Wert kennt und die Wichtigkeit des Wertes richtig einschätzt. Mit dem HbA1-c-Wert wird der Anteil des verzuckerten roten Blutfarbstoffs, des glykolisierten Hämoglobins, bestimmt. Dieser Wert kann bei jedem Menschen bestimmt werden, aber nur bei dauerhaft erhöhtem Blutzuckerspiegel steigt der Wert krankhaft an. Das bedeutet, wenn die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration über einen längeren Zeitraum zu hoch ist, steigt parallel dazu der HbA1-c-Wert an und erreicht Werte, die oberhalb von 7 Prozent liegen. Bestimmt nun der Arzt diesen Wert, erhält er einen Spiegel der durchschnittlichen Blutzuckerwerte der letzten zwei bis drei Monate und damit Aussagen zur Qualität der Blutzuckereinstellung. Daraus ergeben sich Handlungsanweisungen, ob die Therapie des Diabetikers umgestellt werden muss, ob die blutzuckersenkende Medikation richtig gewählt wurde oder ob die Insulindosis der aktuellen Situation angepasst werden sollte. Insofern ist der HbA1-c-Wert der Goldstandard zur richtigen Wahl des therapeutischen Vorgehens bei Diabetes. Nun ist es aber nicht jedem Diabetiker bewusst, dass die Qualität seiner Blutzuckereinstellung sich direkt in dem HbA1-c-Wert widerspiegelt und ebenso direkt mit seinem Risiko zusammenhängt, ob er Gefäß oder Organschäden durch die hohe Glukosekonzentration entwickelt. Eine schlechte Diabeteseinstellung geht meistens mit einem HbA1-c-Wert von höher als 7 einher. Je niedriger dieser Wert ist, umso geringer ist auch das Risiko für eine Atherosklerose, für Herz- oder Nierenerkrankungen und anderer Folgeschäden, die der Diabetes mit sich bringt. Es wurden sehr große Studien durchgeführt, die den Vorteil einer HbA1-Senkung für den Diabetiker festgestellt haben. So können durch eine Senkung dieses Wertes um nur 1 Prozent die diabetesbezogenen Komplikationen um 21 Prozent verringert werden, die diabetesbedingten Todesfälle um 25 Prozent gesenkt werden und die Gesamtsterblichkeit um 17 Prozent, das Herzinfarktrisiko um 18 Prozent und das Risiko eines Schlaganfalls um 15 Prozent reduziert werden. Das Risiko für die Entwicklung eines schweren Folgeschadens an den Augen oder der Niere wird insgesamt um 35 Prozent geringer. Diese Ergebnisse haben dazu geführt, dass alle Fachgesellschaften sich darin einig sind, den HbA1-c-Wert auf unter 7 als den tolerierbaren Wert zu akzeptieren, der erreicht werden muss, um den Diabetiker vor schweren Folgeerkrankungen und Organschäden zu schützen. Geschädigt werden in erster Linie die großen und kleinen Gefäße. Es entwickeln sich Ablagerungen an den Gefäßwänden, die zum langsam fortschreitenden Verschluss führen. Dadurch werden die abhängigen Organe nicht mehr, oder nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Daraus entwickeln sich die Folgeerkrankungen, und als häufigste Schäden werden der diabetische Fuß, Nervenschädigungen und Herz- oder Kreislaufschäden verursacht. Etwas seltener kommt es zur diabetischen Retinopathie des Auges; dadurch kann der Diabetiker Erblinden auch die Funktion der Niere wird zunehmend eingeschränkt, wodurch ein Diabetiker mit großen Schritten auf die Dialyse zugeht. Insgesamt ist die Bilanz noch immer erschreckend und jährlich werden in Deutschland 58.000 Fußgeschwüre, 44.000 Schlaganfälle, 27.000 Herzinfarkte, 6.000 Erblindungen und 6.000 Dialysefälle registriert. Tabletten oder Spritzen Während viele Diabetiker mit blutzuckersenkenden Tabletten über lange Jahre ausreichend therapiert sind, wird es auch für den Typ II-Diabetiker irgendwann notwendig, mit Insulin in die Stoffwechselregulation des Zuckers einzugreifen. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, das in der Betazelle der Bauchspeicheldrüse hergestellt wird und normalerweise mit der Aufnahme von Kohlenhydraten ansteigt, damit diese rasch verstoffwechselt und den Energiespeichern der Zelle zur Verfügung stehen. So wird der Blutzuckerspiegel durch die Insulinausschüttung reguliert und normalerweise die Glukosekonzentration des Blutes in engen Grenzen gehalten. Sind die insulinproduzierenden Betazellen erschöpft oder wird aus einem anderen Grund nicht ausreichend viel Insulin zur Verfügung gestellt, steigen die Glukosespiegel im Blut an und verrichten ihr schädigendes Werk an den Gefäßwänden und Nervenzellen. Heute steht aber eine breite Palette unterschiedlicher Insuline zur Verfügung, mit denen sogar eine Feinregulierung der Blutzuckerwerte durchgeführt werden kann. Normal-Insuline wirken sofort und über die Dauer von vier bis sechs Stunden. Sie müssen in enger zeitlicher Nähe zur Nahrungsaufnahme injiziert werden und bei erfolgter Injektion muss der Diabetiker unbedingt Nahrung aufnehmen, weil ansonsten sein Blutzuckerspiegel zu stark absinkt (Hypoglykämie). Verzögerungsinsuline enthalten eine Substanz, die dazu führt, dass das Insulin länger im Gewebe verweilt und erst nach und nach daraus abgegeben werden. Die Wirkung hält üblicherweise acht bis 12 Stunden an und sie dienen üblicherweise lediglich als Basalinsulin zur Abdeckung des Grundbedarfs. Bei den so genannten Mischinsulinen liegen Normal- und Basalinsulin in einem festen Mischungsverhältnis vor und müssen normalerweise morgens und abends gegeben werden. Die moderne medizinische Forschung hat abgewandelte Insuline entwickelt, so genannte Insulinanaloga, die die Blutzuckerwerte des Patienten optimieren und die Lebensqualität der Diabetiker erheblich verbessern. Vor allem kommt den Patienten zu Gute, dass der Spritz-Ess-Abstand nicht mehr relevant ist und er morgens oder Abends seine Insulininjektion vornehmen und die Zeit seiner Mahlzeiten frei wählen kann. Die hypoglykämischen oder hyperglykämischen Ausreißer-Werte kommen nur noch sehr selten vor, weil die Produkte ausreichend lange wirken und für einen konstanten physiologischen Blutzuckerspiegel sorgen. Dadurch werden auch die Folgeschäden einer zu hohen Zuckerbelastung vermieden, weil unnatürliche hohe oder niedrige Blutzuckerspitzen vermieden werden. Die Kochschule Brüggen liegt in der nahen Umgebung folgender Orte: Brüggen, Brueggen, Niederrhein, Elmpt, Heinsberg, Kaldenkirchen, Brüggen-Bracht, Niederkrüchten, Wassenberg, Waldniel, Tönisvorst, St. Tönis, Uerdingen, Krefeld, Viersen, Kempen, Niederrhein, Mönchengladbach, Nettetal, Dülken, Duisburg, Düsseldorf, Meerbusch, Neuss, Schwalm-Nette, Holländische Grenze, Lobberich, Grefrath, linker Niederrhein, Schwalmtal, Moers, Rheinberg,
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